WKG Leipzig/Großlehna
WKG Leipzig/Großlehna

Berichte Saison 2015

Tabelle Regionalliga Mitteldeutschland 2015

WKG-Ringer beenden Saison 2015 als Achter (12.12.2015)

Duell auf Augenhöhe zwischen Sven Betschke und Friedrich Fouda

Mit einer 2:34-Niederlage bei der KG Pausa/ Plauen II haben die Ringer aus Großlehna die Regionalligasaison 2015 abgeschlossen. Der achte Tabellenplatz stand bereits vor dem letzten Auftritt fest, daran änderte auch die klare Pleite im Vogtland nichts. "Wir waren froh, überhaupt noch neun Sportler auf die Matte schicken zu können" erklärte Sven Betschke später, denn sein Team hatte auf der Schlussgeraden durch Verletzungen und berufliche Verpflichtungen viele Ausfälle zu beklagen. Ihm selbst blieb eine erfolgreiche Revanche gegen Friedrich Fouda verwehrt, weil die entscheidende Aktion nicht für, sondern gegen ihn bewertet wurde. Statt eines 4:3-Punktsieges musste Betschke eine 2:5-Punktniederlage hinnehmen, hinterfragte die angesprochene Entscheidung von Michel Breidel mehrfach. Doch das alles nützte nichts, erst nach dem Abpfiff zeigte sich der Referee einsichtig. Trotzdem nahm Meik Lieber ihn in der Kabine entsprechend hart ran. Breidel, der 2014 selbst für die WKG Großlehna auflief, wird aller Voraussicht nach in drei Wochen wieder feste Nahrung zu sich nehmen können. So war es Felix Dietrich, der die Ehre seiner Mannschaft rettete und ein Debakel verhinderte. Er besiegte mit Florian Frank in einem rassigen Fight mit 5:1 nach Punkten, die angeordnete Nachkampfzeit ließen die beiden völlig erschöpften Athleten dann gemeinsam nichtstuend verstreichen. Weiterhin unterlag Alexander Beil auf Schultern, Julian Riese, Ronny Bahr, Paul Schärschmidt sowie Robert Rieckhoff verloren allesamt technisch nach Punkten, bei Meik Lieber brach die Verletzung wieder auf und Fred Schönfeld war diesmal zu schwer. "Es war trotzdem eine schöne und erlebnisreiche Saison" waren sich Ringer und mitgereiste Fans einig, auch wenn der Abschluss recht ernüchternd ausfiel. Aber das war aufgrund der dünnen Personaldecke wohl nicht anders zu erwarten und die WKG-Ringer nahmen es dann auch gelassen. schö

Heimniederlage trübt Feierstimmung nicht (05.12.2015)

Den letzten Heimauftritt haben die WKG-Ringer mit 11:25 gegen Greiz verloren, in das Klassement geht die Partie leider mit 0:36 ein. Berufs- und krankheitsbedingte Ausfälle waren der Grund, dass nur acht Namen auf der Wiegeliste von Großlehna zu lesen waren. Von denen gewannen lediglich Sven Betschke (Schultersieg), Alexander Beil (17:4-Punktsieg) und Robert Rieckhoff (kampflos). In den anderen Duellen unterlagen Julian Riese auf Schulter sowie Paul Schärschmidt, Felix Dietrich und Leduan Bach nach Punkten, Meik Lieber gab verletzt auf. Obwohl die Kämpfe nur freundschaftlichen Charakter hatten, bekamen die Fans spannenden Sport zu sehen. Sie wählten anschließend Felix Dietrich zum "Publikumsliebling 2015", der sich riesig darüber freute. Bei der bis spät in die Nacht gehenden Saisonabschlussfeier ließen Ringer und Fans nochmal die Sau raus, feierten ordentlich und ließen sich die Stimmung auch nicht von der klaren Heimniederlage vermiesen. Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle nochmals an alle, die mit ihrem finanziellen und persönlichen Engagement die Regionalligasaison 2015 in Großlehna erst möglich gemacht haben. schö

Auch wenn es nicht so aussieht, den beiden geht es gut!

(Un)erwartet (un)normal (28.11.2015)

Wie erwartet setzte sich im Regionalliga-Duell zwischen Potsdam und Großlehna der Favorit durch. Allerdings leisteten die neun WKG-Ringer beim 13:19 unerwartet starke Gegenwehr, entschieden sogar fünf Partien für sich. Julian Riese hatte Eric Köhler dreimal fast auf den Schultern, ließ ihn bis zum Schlusspfiff nicht mehr aus der Festhalte und verschaffte sich mit dem 12:7-Punktsieg das lang ersehnte Erfolgserlebnis. Oliver Diller war zu schnell für Alexander Beil, für Tom Laerz hatte die WKG keinen Gegner mitgebracht - alles verlief soweit normal. Damit war es erst einmal vorbei, da Franz Richter und Ievgen Miagkyi gegen Vladimir Schiffmann und Anthony Foth auf Schultern siegten und ihr Team zur Halbzeit unerwartet mit 10:8 in Führung brachten. Bei den Germanen brannte nun die Luft, während alle in der blauen Ecke ein breites Grinsen im Gesicht hatten. Entsprechend agressiv ging Mathias Säwert den Kampf gegen Meik Lieber an, verpasste ihm sofort eine Platzwunde an der Stirn, was das Publikum natürlich nicht so sah. Es entwickelte sich ein rassiger Fight, in dem sich Meik nicht weiter provozieren ließ und das 8:6 über die Zeit brachte. Säwert konnte oder wollte dies nicht akzeptieren, teilte weiter aus und hatte riesiges Glück, dass er für seine Tätlichkeit keine rote Karte bekam. Was den RCG-Cheftrainer dann aber ritt, ebenfalls Hand an Lieber zu legen, wird wohl nie zur Sprache kommen. Diese beiden Aktionen der Potsdamer waren unnormal und absolut unnötig; das ist auch nicht mit Emotionen zu entschuldigen. Sei es drum. Nach der Schulterniederlage von Ronny Bahr gegen Justus Wydmuch und dem 0:14 von Sven Betschke gegen Toni Gladitz lagen die Germanen wieder vorn, doch Felix Dietrich hielt mit einem 6:0 über Thomy Kebschull den krassen Außenseiter beim 13:15-Zwischenstand weiter im Rennen. So hätte Paul Schärschmidt die Sensation perfekt machen können, doch Sven Menzel stellte nach sechs Aktionen und etwas mehr als viereinhalb Minuten mit einem klaren 16:0 den Entstand her. Trotz der Niederlage zeigten die WKG-Ringer eine imponierende Vorstellung als Team und trugen mit ihrem Auftritt maßgeblich zu einem spannenden Abend bei, auch wenn der ein oder andere im Publikum dies nicht so sah. schö

Julian Riese (blau) gegen Eric Köhler

Ringergemeinschaft dreht Partie in Auerbach (21.11.2015)

Mit einer unglaublichen Energieleistung haben die Ringer aus Großlehna in Auerbach den dritten Sieg in Serie eingefahren. Obwohl die WKG nur vier der zehn Duelle für sich entscheiden konnte, hatte sie am Ende doch mit 16:15 die Nase vorn, lag dabei zur Halbzeit mit 4:10 zurück. "Entscheidend war, dass wir in der 66 kg-Klasse getauscht haben" freute sich Sven Betschke, dessen Schachzug die befreundeten Auerbacher wie erhofft überraschte. Die vertauschten Leichtgewichte gaben auch Vollgas: Ronny Bahr gewann nach 52 Sekunden auf Schultern, Ievgen "Shenja" Miagkyi benötigte drei Sekunden weniger zur technischen Überlegenheit. Meik Lieber hatte die Punkte schon an der Waage gewonnen, kam im Freundschaftskampf nach nur 39 Sekunden zu einem Schultersieg. Ebenso wichtig war die knappe 0:1-Punktniederlage von Sven Betschke, welche das gesamte Team wie einen Sieg feierte. So konnte Felix Dietrich den Sack vorzeitig zumachen und erfüllte mit einem 17:1-Punktsieg auch die in ihn gesetzten Erwartungen. "Wir hatten uns in einigen Gewichtsklassen ein paar mehr Punkte erhofft" räumte Armin Höfer nach Kampfende ein. Dass der Plan der Gastgeber nicht aufging, lag vor allem an Franz Richter (zeigte beim 1:7 eine saustarke Leistung), Fabian Nguyen (verteilte beim 5:11 leider selbst viele Geschenke) und Alexander Beil (ließ nur ein 2:6 zu). Chancenlos dagegen waren Julian Riese (Schulterniederlage) und Paul Schärschmidt (technische Punktniederlage). schö

Maximilian Metschke gegen Felix Dietrich

WKG-Ringer überzeugen in Frankfurt/ Oder (14.11.2015)

Einen in der Höhe unerwarten Sieg konnten die Regionalliga-Ringer aus Großlehna in Frankfurt/ Oder feiern. Nach unglücklichem Auftakt, als Julian Riese nach deutlicher 10:1-Führung in einen Konter lief und auf den Schultern landete, zogen die Schwerathleten aus Sachsen bis zum 27:10 durch. Zunächst gewannen Alexander Beil und Fabian Nguyen jeweils auf Schultern, Ievgen Miagkyi und Franz Richter gleich danach mit technischer Überlegenheit. Nach der Pause gab es eine kurze Schwächephase, als Robert Rieckhoff und der kurzfristig eingesprungene Ronny Bahr verloren. Doch dann machte Sven Betschke mit einem 12:1-Punktsieg den Teamerfolg vorzeitig perfekt. Felix Dietrich und Leduan Bach setzten aber noch einen drauf, holten in sehenswerten Kämpfen einen Schulter- bzw. Überlegenheitssieg. Mit dem Erfolg setzte sich die WKG vom Tabellenschlusslicht aus Brandenburg weiter ab, könnte theoretisch noch ins Mittelfeld vorstoßen. schö

Tobias Hosenfelder gegen Alexander Beil

Teamgeist ebnet Weg zum zweiten Saisonsieg (08.11.2015)

Sie können doch noch gewinnen! Nach der unglücklichen Pleite gegen Lugau, dem Remis gegen Berlin waren die Ringer aus Großlehna im dritten Heimkampf nacheinander gegen Thalheim nun endlich erfolgreich. Mit dem fulminaten 15:11 machten die Schwerathleten auch das bittere 6:27 aus dem Hinkampf vergessen. Ausschlaggebend für den Triumph war diesmal der Teamgeist, den alle WKG-Ringer verinnerlicht hatten. So konnte Paul Schärschmidt mit einem 7:2-Punktsieg endlich seine "schwarze Serie" beenden und Leduan Bach wurde mit einem 3:2-Punktsieg für seinen Einsatz belohnt. Zudem ließ Meik Lieber nur ein 0:6 und Alexander Beil nur ein 1:4 zu. Ievgen Miagkyi (Schultersieg) und Franz Richter (17:0) tüteten die Maximimalpunktzahl vorzeitig ein, während Sven Betschke (5:0) sowie Felix Dietrich (5:2) über die volle Distanz gehen und fighten mussten. Julian Riese (0:16) und Fabian Nguyen (8:18) zeigten trotz ihrer Niederlagen ebenfalls eine gute Leistung. "Mit dieser Leistung hätte ich sogar eine Niederlage akzeptiert" sprudelte es aus Meik Lieber heraus, der noch lange nach dem Abpfiff mehr als angetan vom Auftreten seines Teams war. "Es war wie früher" so der Kapitän, der - ebenso wie die Fans - mit diesem Sonntagnachmittag rundum zufrieden war. schö

Leduan Bach gegen Felix Krieglstein

Punkteteilung macht WKG-Ringer nur zur Hälfte froh (07.11.2015)

Haben die Ringer aus Großlehna bei 17:17 gegen den SV Luftfahrt Berlin nun einen Punkt gewonnen oder einen verloren? Schwer zu beantworten, denn auf den ersten Blick sah es tatsächlich sehr gut mit dem zweiten Saisonsieg aus. Bei den schweren Jungs lief es auch optimal: Alexander Beil gewann kampflos, Meik Lieber technisch überlegen, Sven Betschke und Franz Richter mit 12:2 bzw. 5:2 nach Punkten. Unerwartet hohe Niederlagen gab es für Fabian Nguyen und Paul Schärschmidt, Julian Riese gab beim 6:11 nur zwei Zähler ab. Im unteren und mittleren Segment dominierte Berlin, nur Ievgen Miagkyi konnte mit seinem 15:0-Überlegenheitssieg diese Phalanx durchbrechen. Auf der Zielgeraden lag Felix Dietrich mit 1 :5 zurück, was für einen vorzeitigen Teamerfolg gereicht hätte. Mit dem Schlusspfiff bekam sein Gegner für einen Wurf noch vier Punkte zugesprochen, die Beinarbeit "übersah" der Referee zum Leidwesen der Hausherren. Im finalen Duell verletzte sich Fred Schönfeld und musste aufgeben, so dass Berlin noch zum Ausgleich kam. "Mit dem einen Punkt sind wir zufrieden, es hätten aber durchaus auch zwei sein können" resümierte Sven Betschke etwas hin- und hergerissen. Letztlich hatten beide Teams je fünf der spannenden Partien gewonnen, was für eine gerechte Punkteteilung spricht. schö

Franz Richter gegen Simon Papsdorf

Großlehna schon an der Waage geschlagen (31.10.2015)

Eine völlig unnötige Niederlage kassierten die WKG-Ringer zu Beginn der Rückrunde. Weil nur acht Sportler im roten Trikot über die Waage gingen, war das Duell gegen Lugau bereits vor dem Anpfiff entschieden. So hatten die acht Duelle in der gut gefüllten Sporthalle lediglich "freundschaftlichen" Charakter, dennoch wurde um jeden Punkt gefightet. Alexander Beil eröffnete das muntere Treiben mit einem Schultersieg, Franz Richter (16:1) und Ievgen Miagkyi (18:0) ließen beide in überzeugender Manier technische Punktsiege folgen. Danach unterlagen Meik Lieber (1:16) und Ronny Bahr (0:16), bevor Sven Betschke (3:2) und Felix Dietrich (10:3) zwei Punktsiege einfuhren. Im letzten Duell gab es fünf punktebringende Aktionen, wovon nur zwei für Leduan Bach zu werten waren. Nach dem 4:6 hieß es regulär 15:17 für die Eichenkränze, die mit dem regelkonformen 40:0 sogar die Tabellenführung übernahmen. schö

Sven Betschke gegen Jan Landgraf

Greiz und Plauen überrollen Ringergemeinschaft (17./18.10.2015)

Zwei niederschmetternde Pleiten mussten die WKG-Ringer zum Abschluss der Hinrunde einstecken. Beim ersten Doppelkampftag folgte dem samstäglichen 8:23 in Greiz eine derbe 4:30-Heimniederlage am Sonntag gegen Plauen, wo fast gar nichts für die Hausherren zusammenlief. Nur einmal gab es Grund zur Freude, als Meik Lieber nach knapp fünf Minuten mit 18:3 als technischer Punktsieger die Matte verließ. Ansonsten beherrschten die jungen Gäste die Szenerie, räumten sechsmal die Maximalpunktzahl ab. Selbst im letzten Duell zwischen Felix Dietrich und Florian Frank, die nicht mit Techniken geizten und den Referee schwärmen ließen, war Fortuna wieder einmal verhindert. Wie schon tags zuvor in Greiz, als die WKG-Ringer zumindest drei Partien gewannen. Diesmal machte Alexander Beil mit einem verdienten 7:2-Punktsieg den Auftakt und Meik Lieber kam in einem von Taktik geprägten Match zu einem 5:0-Punktsieg. Bereits an der Waage hatte Sven Betschke gewonnen, weil sein Gegner ohne Trikot, dafür aber im Trainigsanzug erschien und abgewiesen wurde - eine kuriose Geschichte. Auf der Matte machte vor allem die Berlin-Achse der Greizer ordentlich mobil, die WKG-Ringer konnten nur reaieren, statt agieren. Insgesamt gehen die beiden Niederlagen in Ordnung, fielen aber zu hoch aus. Nun bleibt zu hoffen, dass sich die Ringer aus Großlehna wieder fangen und nach der Pause mit neuem Mut in die Rückrunde starten. schö

Alexander Beil gegen Sascha Förster

Großlehna ärgert Potsdam dreimal (10.10.2015)

In der Partie der bisher beiden einzigen Tabellenführer der Regionalliga 2015 setzen sich in Großlehna erwartungsgemäß die Gäste aus Potsdam durch. Mit dem 7:25 durften die WKG-Ringer durchaus zufrieden sein, denn nach der ersten Hälfte hatten die Fans tiefe Sorgenfalten auf der Stirn. Nicht einmal elf Minuten dauerte es, da lagen die Hausherren nach den Niederlagen von Fabian Nguyen, Renè Emich, Alexander Beil (technisch nach Punkten) und Paul Schärschmidt (auf Schulter) bereits uneinholbar mit 0:20 hinten. Schon da hatten die Germanen aus Potsdam ihre individuelle Klasse gezeigt und klar gemacht, weswegen sie ungeschlagen und seit Kampftag zwei auch Spitzenreiter sind. Doch schlachten wollten sich die WKG-Ringer nicht lassen und so brandete Jubel auf, als Sven Betschke mit einem 3:0-Punktsieg die ersten beiden Teamzähler in Sicherheit brachte. Ronny Bahr zeigte beim 4:4 seine bisher beste Saisonleistung - ihm wurde letztlich eine Verwarnung samt Strafwertung wegen Fingerfassen beider Kämpfer zum Verhängnis. Als dann Meik Lieber in einem hin und her wogenden Match mit 8:7 nach Punkten gewann, war auch das Publikum restlos begeistert. Minimalziel erfüllt und noch war nicht Schluss. Fred Schönfeld verlor zwar mit 0:15, doch Felix Dietrich kam nach drei Sekunden unerwartet zu einem Aufgabesieg und erhöhte das Punktekonto um weitere vier Zähler. schö

Meik Lieber gegen Toni Gladitz

Hinrunde 2015 - 5. Kampftag

Fifty-fifty und trotzdem verloren (03.10.2015)

"Wir gewinnen fünf Kämpfe, verlieren aber auch fünf und die viel zu hoch" brachte Sven Betschke die 16:20-Heimpleite gegen Auerbach auf den Punkt, verständlicherweise leicht frustriert. Schließlich ließen er (6:0-Punktsieg) und Fabian Nguyen (Sieg durch technische Überlegenheit) die WKG-Ringer zur Pause noch hoffen, doch nach den Misserfolgen von Alexander Beil (Schulter), Julian Riese, Paul Schärschmidt, Robert Rieckhoff und Ronny Bahr (alle mit technischer Punktniederlage) war dann schon alles geklärt. So sorgten Meik Lieber (15:0 nach 53 Sekunden), Renè Emich (12:9-Punktsieg) und Felix Dietrich (Sieg nach Disqualifikation bei 8:0-Führung) nur noch für einen versöhnlichen Abschluss. Für die befreundeten Ringer aus Auerbach war dies der erste Saisonerfolg, für die Hausherren die vierte Niederlage in Folge. –schö

Auerbach und Leipzig

Hinrunde 2015 - 4. Kampftag

Franz Richter und Felix Dietrich verhindern Debakel (19.09.2015)

Einen weiteren Tiefschlag mussten die Ringer aus Großlehna am vergangenen Samstag in Thalheim einstecken. Das mehr als deutliche 6:27 bei der RVT-Reserve war die dritte und zugleich auch höchste Pleite in der bisherigen Saison. Dabei verhinderten Franz Richter (120 kg) und felix Dietrich (75 kg) mit ihren Siegen ein völliges Debakel der WKG-Ringer, die sehr optimistisch in die Partie gingen. Der erst 17-jährige Richter beendete das Duell gegen Michael Gruner nach 107 Sekunden und einer klaren 14:0-Führung mit einem Schultersieg. Dietrich lieferte sich mit Alois Stürmer über sechs Minuten eine Schlacht auf technisch hohem Niveau, triumphierte mit 7:2 nach Punkten. Bei den anderen lief leider nicht viel zusammen: Paul Schärschmidt (Schulterniederlage) und Robert Rieckhoff wurde eine kleine Unaufmerksamkeit zum Verhängnis, Julian Riese (beide mit technischer Punktniederlage) war chancenlos. "Uns fehlt zur Zeit einfach etwas Glück" resümierte Sven Betschke, der wie Meik Lieber unaufhörlich rackerte, aber dennoch mit 1:4 bzw. 4:8 unterlag. Wie recht er hatte: Falko Schulzendorf wurde wie in der Vorwoche kein Schultersieg zugestanden. Zu allem Überfluss erhielt sein Gegner auch noch Punkte für diese Aktion, was der Anfang vom Ende beim 0:9 war. Ronny Bahr wurde wegen überlanger Verletztenzeit ausgebremst. -schö

Wieder kein Schultersieg für Falko Schulzendorf - eine klare Fehlentscheidung

Hinrunde 2015 - 3. Kampftag

Berlin-Pleite mit merkwürdigen Begleitumständen (12.09.2015)

Zum wiederholten Male gab es für die Ringer aus Großlehna auf fremder Matte nichts zu holen. Zwar konnten Ievgen Miagkyi (66 kg), Meik Lieber (86 kg/ beide mit technischer Überlegenheit), Sven Betschke (120 kg/ 10:1-Punktsieg) und Fabian Nguyen (61 kg/ 4:1-Punktsieg) ihre Kämpfe erfolgreich gestalten, doch am Ende blieben die Punkte in Berlin. Auf den ersten Blick spricht das 13:22 dafür, dass das junge Luftfahrt-Team die Gäste klar beherrschte. Das war aber nur in Partien von Julian Riese (Schulterniederlage), Paul Schärschmidt und Fred Schönfeld (beide mit technischer Punktniederlage) der Fall, denn leider trug auch der Unparteiische dazu bei, dass der Unmut in der blauen Ecke stetig wuchs. Nachdem die Hausherren bei einigen seiner Entscheidungen intervenierten, legte er die Regeln einseitig und zu Ungusten der WKG-Ringer aus. Richtig bitter wurde es, als Falko Schulzendorf (75 kg) seinen Gegner vor den Augen des Referees auf den Schultern hatte, dieser aber nicht abklopfte. Damit wäre die WKG vorm finalen Match mit 17:16 in Führung gegangen. So kam Schulzendorf nach der Fehlentscheidung noch mit 4:12 ins Hintertreffen und der Drops war beim 13:19 bereits gelutscht. Regelrecht sprachlos waren die Gäste, als der Hallensprecher zum Schluss verkündete, dass Felix Dietrich (75 kg/ 0:11-Punktniederlage) wegen Übergewicht alle vier Zähler abgab. Ein absolutes Unding, weil Dietrich deutlich leichter war und die anschließenden Diskussionen hierzu schon Grundsatzcharakter hatten. -schö

Sven mit vollem Körpereinsatz zum Punktsieg

Hinrunde 2015 - 2. Kampftag

Tabellenführung nach 10:22 in Lugau futsch (05.09.2015)

Es war leider nur ein kurzes Intermezzo, dass die Ringer aus Großlehna an der Tabellenspitze der Regionalliga 2015 hatten. Nach dem 10:22 in Lugau endete der Traum als Spitzenreiter und die WKG fiel auf Platz vier zurück. Die unerwartet hohe Niederlage war nicht etwa mangelndem Einsatz geschuldet. "Nein, es haben alle gekämpft und ihr Bestes gegeben" fand Meik Lieber, der im 98 kg-Limit nach genau 90 Sekunden auf Schultern gewann und ebenso wie Ievgen Miagkyi (61 kg) vier Teampunkte holte. Shenja selbst war, obwohl er mit 20:4 einen technischen Punktsieg einfuhr, nicht ganz mit sich zufrieden. "Das war schon in Ordnung, denn vier Punkte sind vier Punkte" meinte Sven Betschke (86 kg), der mit 6:0 nach Punkten gewann, zum ersten Auftritt des Ukrainers. Woran lag es nun? Einerseits hatte gerade Paul Schärschmidt (66 kg) richtig Pech, der als sicherer Schultersieger im Bruchteil einer Sekunde gekontert und selbst geschultert wurde. Andererseits trumpften die jüngeren Eichenkränze enorm auf und ließen Julian Riese, Ronny Bahr, Felix Dietrich und Alexander Beil nicht zur Entfaltung kommen. Schlussendlich fanden auch Falko Schulzendorf und Fred Schönfeld keine Mittel, um eine Überraschung zu landen. -schö

Shenja beim Kopfhüftschwung

Hinrunde 2015 - 1. Kampftag

Großlehna mit Auftaktsieg und historischem Ereignis (29.08.2015)

Unglaublich, aber wahr - die Ringer aus Großlehna sind der erste Spitzenreiter der Regionalliga 2015.

"Wir sollten uns die Tabelle ausschneiden und übers Bett hängen" flachste Falko Schulzendorf nach der Partie gegen die KG Frankfurt/ Eisenhüttenstadt. Er gewann ebenso wie Meik Lieber und der aus Werdau zur WKG gewechselte Julian Riese auf Schultern. Zudem holten Ievgen Miagkyi, Paul Schärschmidt und Alexander Beil kampflos Punkte, weil die Gäste zwei Gewichtsklassen unbesetzt ließ und ein Jugendlicher nicht das erforderliche Mindestgewicht hatte. Genau deswegen war das Duell mit 40:0 für die Hausherren zu werten, obwohl ein 24:14 auf der Anzeigetafel stand. Dass die jungen Ringer vom östlichen Grenzfluss einiges auf dem Kasten haben, bekamen speziell Ronny Bahr, Robert Rieckhoff und Sven Betschke zu spüren. Alle drei verloren vorzeitig, Felix Dietrich erst nach Ablauf der gesamten Kampfzeit.

Mit dem "perfekten Ergebnis" übernahm die WKG zumindest für eine Woche die Tabellenführung - ein historischer Moment, weil es die beste Platzierung der Mannschaft überhaupt ist. Bisher stand Platz zwei in der Regionalliga als Rekordergebnis zu Buche, das war im September 1999 und liegt genua auf den Tag 16 Jahre zurück. -schö

Meik Lieber beim Beinangriff

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