WKG Leipzig/Großlehna
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Aktuelles

Kantersieg in Weißwasser (08.12.2018)

Die letzte wirkliche Auswährtsfahrt und gleichzeitig längste stand den Ringern der WKG & KFC Leipzig Abt. Ringen am Samstag bevor. Viele Ausfälle machten es dem Trainer wieder einmal schwer alle Gewichtsklassen zu besetzen und die Vorzeichen standen eigentlich nicht so gut.

An dem Tag jedoch sollte einfach alles gelingen. So konnten vorzeitig Teetje Richter (kein Gegner), Josif Amoev(Schultersieg),Viktor Wejgant (16:0 TÜ), Meik Lieber (Schultersieg), Roman Chernov(18:2 TÜ) sowie Sven Betschke (18:0 TÜ) 4 Mannschaftspunkte sammeln. Theo Richter hatte es da schon schwerer, konnte aber mit einer konzentrierten Leistung sein Kampl 11:2 für sich entscheiden. Ronny Bahr, mal wieder kurzfristig eingesprungen, hatte den im Greco ungeschlagenen Punktegarant von Weißwasser, Matthias Mückisch als Gegner. Im Stand konnte er gut mithalten doch gegen die Bodentechniken war er leider machtlos, so dass nach 1:21Minuten die Niederlage fest stand. Bei den ganz schweren konnten wir leider kein Kämpfer stellen, so dass 4 Punkte an Kai Bollfraß gingen. Am Ende steht ein 27:8 Auswärtssieg und Theo Richter durfte sich an dem Abend zum besten Kämpfen küren lassen, was mit einer Flasche Sekt vom Gegner geehrt wurde.

Nun heißt es diesen Samstag, den 15.12.18 noch einmal alles raus holen und 18Uhr in der Leplaystr. in Leipzig den AC Werdau schlagen. Hier ist aus dem Hinkampf auf jeden Fall noch eine Rechnung offen. Vorher kämpfen die Jugendliga und danach die Regionalliga gegen Luckenwalde. Beide Teams haben noch die Medaille im Visier.

Erfolge bei Bezirksmeisterschaft (25.11.2018)

Am 25.11.2018 fanden in Leipzig die Bezirksmeisterschaften im Ringkampf statt. Mit dabei für den SAV Leipzig Felix Streicher, Adrian Schiller und Florian Sachse.

Für alle drei war es der erste Wettkampf in ihrer jungen Ringerkarriere. Felix Streicher startete im Limit bis 23kg. Felix konnte zwei seiner jungen Kontrahenten besiegen und stieß im letzten Kampf auf den erfahrenen Lewan vom KFC Leipzig. Hier zeigte sich, dass Erfahrung viel ausmacht. Felix kämpfte gut mit und unterlag am Ende nach Punkten. Felix holte sich einen verdienten 2. Platz und hat gezeigt, was er schon alles kann. Adrian ging im Limit bis 31 kg an den Start und sicherte sich auch die Silbermedaille. Der junge Sportler vom SAV ist ebenso wie sein Kumpel Felix noch nicht so lange dabei. Er konnte einen Kampf gewinnen und musste sich in seinem zweiten spannenden Kampf leider geschlagen geben. Der Kampf war bis zum Schluss spannend, in der E-Jugend ist der Kampf erst nach zwei Schultersiegen beendet und sowohl Adrian als auch sein Gegner hatten jeweils einen Schultersieg erkämpfen können. Adrian gab nie auf jedoch hatte sein Gegner am Ende die Nase ein kleinen wenig vorne. Dieses Ergebnis zeigte wie viel Kampfgeist in den jungen Sportlern schon steckt. Der Dritte aus dem SAV-Team war Florian. In seiner Gewichtsklasse bis 50kg hatte Flori leider keinen Gegner, sodass die Goldmedaille bereits an der Waage sicher war. Flori absolvierte einen Freundschaftskampf gegen einen sehr erfahrenen Sportler vom KFC. Diesen verlor er zwar am Ende nach Punkten aber zeigte dabei auch was für ein ringerisches Gefühl in ihm steckt. Aus jeder Situation kämpfte er sich raus und bot seinem Gegner die Stirn. „Das war von allen eine super Leistung und jeder Einzelne hat gezeigt, dass unser Training Früchte trägt und man in Zukunft wohl öfter von uns hören wird", resümierte Trainerin Christine Menzel im Nachhinein. Vielen Dank für alle mitgereisten die für eine tolle Stimmung in der Halle gesorgt haben.

Mediallentraum wohl endgültig geplatzt (24.11.2018)

Nach der 11:19-Heimniederlage gegen den RSV Rotation Greiz II können sich die Ringer der Wettkampfgemeinschaft Leipzig/ Großlehna eine Medaille wohl endgültig abschminken. Sven Betschke, der im Superschwergewicht (130 kg) mit einem 3:1-Punktsieg den ersten Teampunkt holte, hatte eine turbulente Woche hinter sich, musste den Kader mehrfach umstellen. Letzlich konnte der Trainer froh sein, am Samsag überhaupt acht Mann über die Waage schicken zu können. Trotzdem hatten die Hausherren durchaus die Chance, das Duell zu gewinnen und die Punkte zu behalten. Allerdings fehlte diesmal auch etwas Glück, so dass die weiteren Siege von Jonathan Ettrich (98 kg/ 11:2), Meik Lieber (80 kg/ 9:0) und Theo Richter (61 kg/ kampflos) in der Endabrechnung zu wenig waren. Said Omid (57 kg) gab nach und nach einen sicher geglaubten Erfolg aus der Hand, wurde kurz vor Schluss sogar noch geschultert. Darios Wedekid (66 kg) gewann zwar, war leider etwas zu schwer. Ronny Bahr (75 kg), Teetje Richter (54 kg/ beide Schulterniederlage) und Renè Emich (86 kg/ 0:12) erfuhren leibhaftig, dass in der Freistilhochburg auch Kopfhüftschwünge nicht unbekannt sind. So verabschiedeten sich die WKG-Ringer mit einer Niederlage von den Fans in Großlehna, während die Greizer im vierten Landesliga-Match gegen Leipzig/ Großlehna erstmals triumphierten.

Selbstvertrauen gesammelt, Schützenhilfe bekommen (17.11.2018)

Stück für Stück kämpfen sich die Ringer aus Leipzig und Großlehna in der verrückten Sachsenliga 2018 wieder nach vorne. Hielten sie mit dem 19:14 gegen das Schlusslicht vom FC Erzgebirge Aue II in der Vorwoche noch Anschluss an die obere Tabellenhälfte, so war das 21:8 über die WKG Gelenau II/ Chemnitz vom Samstag die Eintrittskarte dafür. Aue probte zeitgleich den Aufstand gegen die KG Pausa/ Plauen II und die Reserve vom RSV Rotation Greiz, gewann sensationell mit 17:15 bzw. 21:11 gegen den Dritt- bzw. Viertplatzierten und machte den Kampf ums Edelmetall wieder spannend. "Ich hatte die Medaille eigentlich schon abgeschrieben, aber unter diesen Umständen und bei solcher Schützenhilfe schließe ich nichts mehr aus" zeigte sich auch Sven Betschke von den Ergebnissen mehr als überrascht. Für seine Schützlinge, die bei ihrem sechsten auch den bislang höchsten Saisonsieg einfuhren, kommt es damit am kommenden Samstag zum nächsten Nachbarschaftsduell. Das um Platz fünf gewannen sie völlig ungefährdet, konnten so auch Selbstvertrauen für die nächste Aufgabe sammeln. Schon an der Waage erhielten Teetje Richter (54 kg) und Josif Amoev (61 kg) ihre Punkte gutgeschrieben, Meik Lieber (86 kg) und Said Omid (57 kg) hatten sich beide mit einer Beinschraubenserie nach 50 bzw. 80 Sekunden zur technischen Überlegenheit gespindelt. Über die volle Kampfzeit mussten Jonathan Ettrich (98 kg/ 11:8), Victor Wejgandt (66 kg/ 8:3) und Sven Betschke (130 kg/ 7:5) gehen, wurden jedoch alle mit Punktsiegen belohnt. Gut gekämpft, aber wieder verloren - für Patrick Drabe (75 kg) läuft es 2018 leider noch nicht so richtig. Die nächste Chance bietet sich am 24.11.2018, wenn Greiz nach Großlehna kommt und es in der Sporthalle der "Nils-Holgersson-Schule" um Tabellenplatz vier geht. Für die WKG-Ringer soll es weiter aufwärts gehen, Stück für Stück.  

Ringergemeinschaft stoppt Talfahrt (10.11.2018)

Gegen den Tabellenletzten haben die Ringer der Wettkampfgemeinschaft Leipzig/ Großlehna ihren erhofften Befreiungsschlag gelandet und damit auch die Talfahrt nach vier Pleiten in Folge gestoppt. 19:14 stand es am Ende der Begegnung gegen den FC Erzgebirge Aue II, wobei der Grundstein für den Erfolg in der ersten Halbzeit gelegt wurde. Jonathan Ettrich (98 kg) eröffnete den Abend mit einem 16:0-Punktsieg, dem Said Omid (57 kg) ergebnistechnisch in nichts nachstand. Sven Betschke (130 kg), der zum wiederholten Male kampflos gewann, erlebte beim Fight von Meik Lieber (86 kg) dann Himmel und Hölle zugleich. Zunächst blieb der WKG-Kapitän nach einem Brückenkampf bewusstlos liegen, musste wieder ins Hier und Jetzt zurückgeholt werden. Es hatte etwas unwirkliches an sich, als der eben noch regungslos am Boden liegende den Kampf wieder aufnahm und dann sogar mit 12:4 nach Punkten gewann. Die anschließende Pause war jedenfalls nötig, damit sich Fans und Ringer gleichermaßen von der Schrecksekunde erholen konnten. Bei noch ausstehenden vier Kämpfen und einem 15:4-Zwischenstand (Teetje Richter musste in der 54 kg-Klasse eine Schulterniederlage einstecken) musste ein Sieg her, um sich nicht noch um den Lohn zu bringen. Zunächst war Josif Amoev (61 kg/ 0:15) chancenlos, aber dann machte Muslim Kantaev (80 kg) im kürzesten Duell des Abends alles klar. 72 Sekunden nach dem Anpfiff gewann er mit 16:0 und die Erleichterung in der roten Ecke war riesengroß. Fabian Nguyen (66 kg/ 2:17) kam im ungeliebten Freistil nicht zurecht, Karl Vogel (75 kg/ 5:11) lieferte sich mit Maximilian Becher zum Abschluss eine wahre Schlacht - verblüffte dabei mit Schulterschwüngen aus der Vorwärtsbewegung. Doch die doppelte Verwarnung in einer Halbzeit und die mehrfach ungeahndete Beinarbeit des Auer ließen Karl verzweifeln. Schlussendlich freute auch er sich über den Teamerfolg, der am kommenden Samstag gegen Gelenau gern wiederholt werden darf. Wenn alles optimal läuft, kann die WKG in der Tabelle dann sogar von Platz sechs auf vier springen. 

Niederlagenserie findet Fortsetzung (03.11.2018)

Erwartungsgemäß hat sich die KG Pausa/ Plauen II gegen die Ringer aus Leipzig und Großlehna mit 20:10 duchgesetzt. Durch die Niederlage in Weischlitz mussten die WKG-Ringer zudem den fünften Tabellenplatz, den sie die letzten sieben Wochen innehatten, dem RSK Gelenau II nach dessen 14:14 beim Schlusslicht in Aue überlassen. Für die Leipziger, die diesmal wieder von Meik Lieber angeführt wurden, markierte das 10:22 zudem die vierte Niederlage hintereinander. "Es war nicht zu erwarten, dass wir hier für eine Sensation sorgen. Mit drei Einzelerfolgen und zehn Punkten haben die Jungs ihr Soll erfüllt, mit etwas Glück wäre sogar mehr möglich gewesen" resümierte der Kapitän realisitsch. Erfolgreich waren Said Omid (57 kg) sowie Muslim Kantaev (80 kg), die beide nach 53 Sekunden bzw. 144 Sekunden und somit noch vor der Halbzeit mit 16:0 einen technischen Punktsieg landeten. Dritter im Bunde war Robert Rieckhoff (130 kg), dem ein 9:2-Punktsieg gelang. Hin- und hergerissen war Lieber, der selbst gegen Florian Frank (86 kg) nur vier Wertungspunkte zuließ, nach dem Auftritt von Jonathan Ettrich (98 kg/ 4:7). "Wenn er seine Beinangriffe früher startet, hätte Jojo sicher gewonnen. Trotzdem hat er eine tolle Leistung gezeigt" befand der Kapitän und verteilte auch an die deutlich unterlegenen Teetje Richter (54 kg), Josif Amoev (61 kg), Ranjeet Holstein (66 kg) sowie Patrick Drabe (75 kg) ernst gemeinte Komplimente. "Alle haben sich der schweren Aufgabe gestellt, den Kampf angenommen und nicht aufgesteckt" war Lieber trotzdem zufrieden. Schon am kommenden Samstag wollen die WKG-Ringer die Niederlagenserie stoppen, zu Gast in Großlehna wird das Reserve-Team vom FC Erzgebirge Aue sein. Gegen den Tabellenletzten soll dann ein Heimsieg her, um den Anschluss an die Medaillenränge nicht zu verpassen.

WKG-Ringer geben Vorsprung aus der Hand (27.10.2018)

In den Duellen zwischen der WKG Leipzig/ Großlehna und dem RV Thalheim II hatte, so waren es beide Teams gewöhnt, fast immer die Heimmannschaft die Nase vorn. 2018 konnten die WKG-Ringer diesen Brauch nicht fortführen, denn nach dem unglücklichen 10:12 im Zwönitztal mussten die WKG-Ringer diesmal eine 13:18-Heimniederlage schlucken. Besonders ärgerlich daran war, dass sie nach den ersten drei Kämpfen mit 12:0 führten und dann beinahe machtlos zusehen mussten, wie der Vorsprung schmolz. Karamjeet Holstein (54 kg) und Sven Betschke (130 kg) hatten die Siegpunkte bereits an der Waage eingesackt, Said Omid (57 kg) gewann nach nur 72 Sekunden auf Schulter und machte das Dutzend voll. Dann legten die Thalheimer los, holten 14 Zähler aus vier Partien und nur Jonathan Ettrich (98 kg/ 0:3) konnte die Niederlage in Grenzen halten. Theo Richter (61 kg) und Ranjeet Holstein (66 kg/ beide 0:16) hielten zwar dagegen, waren zugegebenermaßen aber chancenlos. Kirk Haupt (80 kg) holte dann in einem spannenden Fight einen 4:2-Punktsieg, doch die Messen waren nach der Schulterniederlage von Karl Vogel (75 kg) endgültig gelesen. Neben der individuellen Klasse der Gäste kam noch erschwerend hinzu, dass die WKG-Verantwortlichen diesmal viele berufs- und krankheitsbedingte Ausfälle zu beklagen hatten - fast so viele, wie Thalheim an Punkten hatte. 

Derbypleite zum Hinrundenabschluss (20.10.2018)

Auf den letzten Metern hat der AC 1990 Taucha die Ringer aus Leipzig und Großlehna noch abgefangen, sie in eigner Halle denkbar knapp mit 15:14 besiegt. Obwohl die Rahmenbedingungen in Großlehna stimmten, lief es auf der Matte für die WKG-Ringer von Anfang an nicht gut. Teetje Richter (54 kg) ließ sich beim 2:5 gegen Jonas Nientit leider zu schnell die Butter vom Brot nehmen, musste eine unerwartete Punktniederlage einstecken. Sven Betschke (130 kg) erging es nicht besser, denn als er endlich ein Mittel gegen Christoph Schinke gefunden hatte, war die Zeit um. So stand ein 5:6 im Protokoll und deswegen blieb es Josif Amoev (57 kg) vorbehalten, mit einem 15:0-Punktsieg über Lukas Franz den ersten Heimvierer zu holen. Dem fügte Karl Marbach (98 kg) mit einem 16:1 über Thomas Baumann weitere vier Zähler hinzu, nun schien alles nach Plan zu laufen. Said Omid (61 kg) legte los wie die Feuerwehr und führte 11:1, als er einbrach und Hannes Thiessler das Feld überließ. Dieser sah beim Stand von 14:13 und noch 30 Sekunden auf der Uhr wie der sichere Sieger aus. Jedoch raffte sich Said noch einmal auf und erkämpfte sechs Zähler, so dass er mit 19:14 siegte. Dennoch zu wenig, wie sich am Ende zeigen sollte. Groteskerweise blieben die von Meik Lieber (86 kg) kampflos gewonnenen Punkte die letzten für die Gastgeber, danach war Taucha am Zug ... und wie. Felix Mende bügelte Fabian Nguyen (66 kg/ 0:15) weg, Eric Lüttich machte mit Patrick Drabe (80 kg/ 1:18) kurzen Prozess. Als dann Wladimir Arutiunjan (75 kg) auf Toni Matzat traf, kamen Erinnerungen an den Weißwasser-Kampf auf. Ausheber, Beinangriffe, Wenden - ein Kampf mit offenem Visier und 7:8 nach zwei Minuten. Matzat setzte dann zur Spindel an, aus der sich Wladimir nicht befreien konnte und mit 7:24 unter dem Jubel der Parthestädter verlor. Nach der überraschenden Schlappe im Derby hat die WKG nun vier Siege und vier Niederlagen auf dem Konto, belegt momentan Platz fünf im Neunerfeld.

WKG-Ringer in Werdau ohne Chance (13.10.2018)

Innerhalb einer Viertelstunde war das Duell in der Sachsenliga zwischen dem AC 1897 Werdau und der Wettkampfgemeinschaft Leipzig/ Großlehna entschieden. Alle der 36 möglichen Teamzähler wurden auch vergeben: Werdau bekam 28 davon, die WKG-Ringer mussten sich mit lediglich acht begnügen. Dabei konnten nur Karameet Holstein (54 kg/ Schultersieg nach 141 Sekunden) und Said Omid (61 kg/ 16:0-Punktsieg nach 65 Sekunden) in die Phalanx der Gastgeber eindringen, die in Bestbesetzung antraten. Sicher auch, um nicht wieder wie im August 2017 eine unangenehme Überraschung gegen die Messestädter zu erleben. Dieser Plan ging auf, denn Adam Dachaev (86 kg), Fabian Nguyen (66 kg), Robert Rieckhoff (98 kg) und Chia Rostami (75 kg) wurden allesamt noch weit vor dem Pausengong geschultert. Jonathan Ettrich (130 kg/0:16) unterlag ebenso wie Patrick Drabe (75 kg/ 2:17) technisch nach Punkten, wobei es letzterer als einziger WKG-Ringer überhaupt in die Pause schaffte. Wer an diesem Nachmittag auf spektakuläre Techniken gehofft hatte, wurde bitter enttäuscht. Für den neutralen Zuschauer waren es keine schönen Kämpfe, denn aufgrund der körperlichen Überlegenheit der AC-Ringer und der damit verbundenen Dominanz kam auch keine Spannung auf. Dennoch stimmte die Einstellung der jungen WKG-Ringer, die am kommenden Samstag mit einem Heimerfolg gegen Taucha das 8:28 gegen den Tabellenführer endgültig vergessen machen wollen.

Turbulenzen beim 18:10-Heimsieg nur zum Schluss (06.10.2018)

Mit einem 18:10-Heimsieg über den SV Grün-Weiß Weißwasser haben sich die Ringer aus Leipzig und Großlehna in die Herbstferien verabschiedet. Acht der neun Duelle waren klare Angelegenheiten, nur zum Ende hin wurde es turbulent. Diesmal eröffnete Meik Lieber (86 kg) mit einem souveränen und nie gefährdeten 15:0-Punktsieg, dem Teetje Richter (54 kg) dank einer starken ersten Halbzeit ein 14:3 folgen ließ. Als sich dann Jonathan Ettrich (130 kg/ 0:6) den Stil seines Gegners aufzwingen ließ und Theo Richter (57 kg) trotz beherztem Brückenkampfes auf Schulter unterlag, waren die Lausitzer mit 6:7 wieder in Reichweite. Dies sollte aber nur eine Momentaufnahme bleiben, denn Sven Betschke (98 kg) ließ bei seinem 11:0-Punktsieg nichts anbrennen. Danach feierte Said Omit (61 kg/ technische Überlegenheit) seinen ersten Saisonsieg, hielt sich diesmal streng an die Vorgaben der Trainer. Patrick Drabe (80 kg/ 0:15) konnte gegen den stärksten Ringer der Lausitzer nur temporär dagegenhalten, während Fabian Nguyen (66 kg) die Schwachstelle seinen Kontrahenten ein ums andere Mal erkannte und mit einem 12:1-Punktsieg den Teamerfolg endgültig eintütete. Im finalen Match sah Wladimir Arutiunjan (75 kg) bereits nach exakt 90 Sekunden und einer schier uneinholbaren 13:0-Führung wie der sichere Sieger aus, brach dann aber ein. Oliver Pilz roch Lunte und so hatten beide zur Halbzeit dann 15 Punkte erzielt. Die wilde Fahrt ging weiter, auch auf den Rängen und Trainerbänken kam keine Ruhe rein, die Herztropfen mussten geöffnet werden. Pilz lag nun mit 19:17 vorn, dann konterte "Wladi" zum 25:19, ehe der Gast wieder mit 27:25 davonzog. Wie auch immer: Arutiunjan kam abermals zurück, sicherte sich noch drei Wertungen und gewann mit 28:27 glücklich. Beide waren dann verständlicherweise völlig platt und können nun in Anspruch nehmen, sich einen Fight geliefert zu haben, der ergebnistechnisch eher dem Handball zuzuordnen wäre. Sprechen wird man darüber jedenfalls noch lange.

Ringergemeinschaft stürzt Tabellenführer (29.09.2018)

Nach dem holprigen Start sind die Ringer der Wettkampfgemeinschaft Leipzig/ Großlehna endgültig in der Sachsenliga 2018 angekommen. Am fünften Kampftag feierten sie bei der Bundesliga-Reseve des RSV Rotation Greiz einen 18:14-Auswärtserfolg, fügten dem bislang ungeschlagenen Tabellenführer die erste Saisonniederlage bei. Doch einfach war es für die Sachsen nicht, denn die Greizer rangierten nicht ohne Grund auf Platz eins. Ihre jungen Talente hatten sich stetig weiterentwickelt, die starken Neuzugänge waren ebenso mit dabei. Sven Betschke, der im Limit bis 130 kg kampflos gewann, war optimistisch und sollte auch Recht behalten. Wie geplant holte Karamjeet Holstein (54 kg) nach einem Schultersieg die ersten vier Zähler, die Betschke dann auf acht erhöhte. Moritz Langer (57 kg) drehte erst spät auf und unterlag mit 3:6 nach Punkten, doch Karl Marbach (98 kg) stockte das WKG-Punktekonto nach einem 17:1-Punktsieg auf zwölf auf. In diesem "Ping-Pong-Stil" ging es vor 200 Zuschauern auch weiter. Zunächst unterlag Said Omid (61 kg) auf Schultern, dann gewann Muslim Kantaev (86 kg) mit 4:0 und Karl Vogel (66 kg) wurde nach einem Kopfhüftwurf ebenfalls geschultert. Als dann Meik Lieber (80 kg) nach seinem 17:1 und unter den Pfiffen der Heimfans vom Referee, der nicht immer sicher wirkte, zum Sieger gekürt wurde, war der Coup von 2017 wiederholt. Der letzte "Vierer" blieb in Greiz, denn die Klasse bis 75 kg konnte nicht besetzt werden. Während die Leipziger ihren dritten Sieg in Folge holten und nächste Woche ihr Quartett komplett machen wollen, mussten die Thüringer die Krone für den Moment an den AC 1897 Werdau weitergeben.

Ringerjugend forscht nach Geisterwiegen (15.09.2018)

Im dritten Anlauf haben die Ringer aus Leipzig und Großlehna ihren ersten Sieg der Landesligasaison 2018 eingefahren. Bei der Reserve des FC Erzgebirge Aue holten die WKG-Athleten einen 17:11-Erfolg, der schon nach dem sechsten von neun Duellen feststand und mit einem Novum begann. Erstmals fand ein "Geisterwiegen" statt, denn die Heimmannschaft war schon bzw. noch gegen den RV Thalheim II auf der Matte aktiv und hatte sich bereits davor eingewogen. So blieben die Mattenfüchse aus Nordsachsen und der Kampfrichter an der Waage allein, eine direkte Konfrontation mit dem Gegner gab es erst zur Begrüßung. "Das habe ich so zum ersten Mal erlebt" musste auch Sven Betschke (Trainer) zugeben, der diesmal drei Nachwuchskräften eine Einsatzchance gab. Teetje und Theo Richter (54 bzw. 57 kg) sowie Ranjeet Holstein (66 kg) zahlten das Vertrauen mit starken Leistungen zurück, auch wenn nur der jüngere und leichtere der Richter-Brüder gewann. Teetje zeigte von Beginn an, wer Chef im Ring ist und schulterte Maximilian Lauterbach nach 3:30 Minuten und schon 16:0 in Führung liegend. Theo, der bereits 2017 seine Teampremiere feierte, agierte mutig und steckte nie auf. In den letzten Sekunden gelang ihm noch eine Wertung zum 4:11, so dass Tim Ullrich nur zwei statt drei Zähler bekam. Ranjeet ging ebenso selbstbewusst und unerschrocken in den Kampf, musste sich dem körperlich überlegenen Amir Dastouri aber nach dessen Rollenserie mit 0:16 geschlagen geben. "Das war erste Sahne, damit hatte ich echt nicht gerechnet" war Meik Lieber (Kapitän) noch lange begeistert und bedachte auch Jonathan Ettrich (130 kg/ Schultersieg), Victor Wejgandt (61 kg/ 16:0) und Maximilian Buch (75 kg/ 3:4) für ihre Leistungen mit viel Lob. Lieber und Betschke, die beiden Teamältesten, gingen im Limit bis 86 kg bzw. 98 kg an den Start, gewannen mit 5:1 bzw. 11:0 nach Punkten und standen der Ringerjugend in nichts nach. Patrick Drabe (75 kg/ 0:15) steckte die Nachtschicht noch in den Knochen, erfreulicherweise hatte die junge WKG-Mannschaft die Forschungsreise im Erzgebirge schon vorher postiv beendet.

Fehlstart nach 12:20 perfekt (08.09.2018)

Gegen das stark aufgestellte Reserveteam des Bundesligaringer aus Pausa und Plauen konnte die Wettkampfgemeinschaft nur drei Einzelsiege holen. Karamjeet Holstein (54 kg) gewann souverän gegen Beslan Begiev auf Schultern, Meik Lieber (86 kg) mit technischer Überlegenheit über Christian Bächer und Karl Marbach (98 kg) kampflos. Josif Amoev (57 kg) und Jonathan Ettrich (130 kg) begannen gut gegen Paul Tschersich bzw. Felix Kästner, fanden sich dann aber doch auf den eigenen Schultern wieder. Roman Chernov (80 kg) stand vor einer faustdicken Überraschung: Er holte zunächst ein 0:8 auf, wurde dann bei einem schönen Überwurf von Florian Frank gekontert und geschultert. Damit stand die erste Heimniederlage der Saison 2018 und der perfekte Fehlstart fest. Maximilian Buch (75 kg) konnte nach einem 9:15 gegen Jonas Valtin auch keine Ergebniskosmetik mehr betreiben. Zuvor hatten bereits Said Omid (61 kg) mit 7:10 gegen Rustam Begiev und Fabian Nguyen (66 kg) mit 0:15 gegen Mike Elschner das Nachsehen.

WKG mit ärgerlicher Auftaktschlappe (01.09.2018)

Zum wiederholten Male hat eine Formalität ein besseres Abschneiden der Ringer aus Leipzig und Großlehna beim RV Thalheim II verhindert. Diesmal fehlte eine Lizenzmarke, weshalb die WKG-Ringer zum Saisonauftakt 2018 nicht mit 12:10 gewannen, sondern 10:12 unterlagen. Im gut besuchten Sportlerheim entwickelte sich eine spannende Partie, die besonders in der zweiten Hälfe ordentlich Fahrt aufnahm. Zunächst siegte Karamjeet Holstein (54 kg) bei seinem Debüt in der Männermannschaft nach 1:11 min auf Schultern - da er jedoch "unfrankiert" war, blieben dem Youngster und seinem Team die wichtigen vier Punkte verwehrt. Da auch Jonathan Ettrich (130 kg/ 0:3) sowie Viktor Wejgandt (61 kg/ 2:9) kein Glück hatten und jeweils zwei Zähler abgaben, lag die WKG schnell zurück. Besser machte es Josif Amoev (57 kg/ 5:4), der knapp gewann. Sven Betschke (98 kg) strich die Punkte kampflos ein und Meik Lieber (86 kg/ 2:0) blieb Sieger im Duell der Mannschaftskapitäne. Spektakulär waren die Aufritte von Karl Vogel (66 kg/ 11:8) und Roman Chernov (80 kg/ 9:2): das Leichtgewicht explodierte in der letzten Minute und riss das Steuer mit kraftvollen Rollen herum, während Roman von Beginn an Druck machte und mit Würfen nicht geizte. Maximilian Buch (75 kg) konnte das letzte Match lange offenhalten, wurde quasi aus einer einzigen Aktion heraus mit 0:15 geschlagen. Thalheim hatte, obwohl es nur vier der neun Duelle gewann, damit wieder die Nase vorn. "Aufgrund der Leistungen unserer Jungs wäre ein Sieg auf jeden Fall verdient gewesen. Aber dann entscheidet Papier über Sieg oder Niederlage, das ist sehr, sehr ärgerlich" fand Sven Betschke zu Recht.

Ansetzung für die Saison 2018 veröffentlicht

Ansetzung Saison 2018
Hier könnt Ihr Euch die Ansetzung für die kommende Saison als PDF herunter laden.
Ansetzungen_SAV-KFC_2018.pdf
PDF-Dokument [384.4 KB]

SAV-Nachwuchsringer mit Doppelgold und Silber (26.11.2017)

Bei den Bezirksmeisterschaften am 26.11.2017 hat der Ringernachwuchs aus Leipzig-Grünau mit zwei Titeln und einem Vizemeister eine fast perfekte Ausbeute erzielt. Von den vier Startern erkämpfte sich Arthur Jentsch (E-Jugend/ bis 23 kg) mit einem Schultersieg über Robin Heinitz (Taucha) die Goldmedaille. Beide hatten zuvor jeweils Lukas Buchholz (KFC Leipzig) bezwungen, wollten nun auch im direkten Vergleich die Oberhand behalten und sich den Titel schnappen. Arthur löste die Aufgabe souverän und konnte seinen Gegner in einem der mitreißendsten Duelle der Meisterschaft zweimal schultern. Enttäuschung und Tränen bei dem einen, Stolz und Freude bei dem anderen Mattenfloh - spätestens bei der Siegerehrung lächelten alle. So auch Laurence Podeyn (E-Jugend), der im Limit bis 50 kg keinen Gegner hatte und kampflos zum Titel kam. Ben Louis Holzinger (D-Jugend/ bis 29 kg) freute sich trotz der Finalniederlage gegen Tove Sell (KFC Leipzig) über Silber, während Emil Jentsch (C-Jugend/ bis 34 kg) gegen Danilo Hut sowie Anjali Arndt jeweils unterlag bzw. wegen einer Verletzung gegen Josef Herzau (alle KFC Leipzig) aufgeben musste und so am Podestplatz vorbeischrammte. Es war festzustellen, dass das Niveau der Kämpfe im Vergleich zur Lipsiade vor sechs Monaten an gleicher Stelle in allen drei Altersklassen gestiegen war. Sie waren spannender, technikreicher und gingen oftmals über die gesamte Kampfzeit.

Bronze nach zwanzig Minuten sicher (18.11.2017)

Mit einem 20:7-Auswärtssieg in Gelenau haben sich die Ringer der WKG Leipzig/ Großlehna die Bronzemedaille in der Sachsenliga 2017 gesichert. Der letzte Kampftag begann mit technischen Problemen, die jedoch zügig von den Gastgebern behoben wurden. Nachdem wieder alles unter Strom stand, die Pinguine aus Kabine und Sporthalle verjagt waren, konnte die Medaillenjagd beginnen. Hier ließen sich die WKG-Ringer auch nicht lange bitten, gewannen fünfmal vorzeitig und hatten nach nicht einmal zwanig Minuten die Partie gegen die jungen Erzgebirgler für sich entschieden. Said Omid (57 kg), Maximilian Buch (66 kg), Meik Lieber (86 kg), Sven Betschke (98 kg) und Renè Kirsten (130 kg) siegten in durchschnittlich zwei  Minuten jeweils mit technischer Überlegenheit, während Fabian Nguyen und Falko Schulzendorf zum Saisonhalali kein Glück hatten. Wie schon beim letzten Besuch im Sportareal blieb die Dusche kalt, aber erfreulicherweise war auf der Gästeseite nicht ganz so viel Schweiß geflossen. So konnten die WKG-Ringer zügig abreisen, zumal sie in Leipzig noch ein Date beim KFC hatten, zu welchem sie auch pünktlich erschienen.

Männer mit einer Hand an der Medaille (11.11.2017)

Beim letzten Heimkampf in der Sachsenliga 2017 haben die Ringer aus Leipzig und Großlehna ihren bislang höchsten Sieg erzielt. Mit dem 32:0 gegen den AC Taucha schufen sie sich zudem eine gute Ausgangsposition im Kampf um die Bronzemedaille, die sie am kommenden Samtag endgültig sichern wollen. Maximilian Buch (Schultersieg), Sven Betschke, Viktor Wejgandt (beide mit Sieg durch technischer Überlegenheit), Muslim Kantaev, Said Omid (beide kampflos) und Theo Richter (8:2-Punktsieg) waren für die Hausherren erfolgreich, doch das Derby war bereits an der Waage entschieden. Taucha brachte nur sechs Ringer an den Start, weshalb die ganze Partie nicht die erhoffte Dramatik bot. Dennoch ärgerten sich Robert Rieckhoff und Falko Schulzendorf über ihre Niederlagen, bekamen in der Statistik dennoch je einen "Vierer" gutgeschrieben. Passend zum Faschingsanfang hatten sich die Fans in Schale geworfen, feierten nach dem Abfiff noch lange mit den Aktiven, die ihre Trikots gegen Kostüme eingetauscht hatten. Bereits im Vorfeld hatte der Nachwuchs vom Drei-Länder-Team mit einem 21:15 gegen die WKG Lugau/ Thalheim die Goldmedaille in der Jugendliga 2017 klargemacht. Grund genug für die Männer, am nächsten Samstag in Gelenau richtig zuzupacken.

WKG-Ringer mit "gerahmten" Kantersieg (04.11.2017)

Pflichtaufgabe erfüllt und den achten Erfolg in der Sachsenliga 2017 eingefahren, mehr gibt es über das 23:8 beim FC Erzgebirge Aue II nicht zu sagen. Großlehna knackte erstmals die 20-Punkte-Marke, wofür Said Omid (57 kg), Fabian Nguyen (61 kg) und Maximilian Buch (66 kg) mit ihren Schultersiegen bzw. Muslim Kantev (86 kg) und Meik Lieber (98 kg) mit technischen Punktsiegen verantwortlich waren. Zudem steuerte Sven Betschke (130 kg) im einzigen Fight über sechs Minuten ein 9:0 und damit drei Zähler bei. Die gesamte Partie war nach knapp 22 Minuten zu Ende und bot keinerlei Aufreger - die jungen Veilchen gewannen nur das Auftakt- und Schlussmatch, rahmten den Kantersieg der WKG-Ringer somit quasi ein. Am kommenden Samstag findet in Großlehna beim Lokalderby gegen den AC 1990 Taucha der letzte Heimkampf statt, doch schon ab 18.00 Uhr wird die Ringermatte belegt sein. In der Jugendliga hat das von Denis Degen betreute Drei-Länder-Team die Chance, mit einem Erfolg über die WKG Lugau/ Thalheim die Goldmedaille zu erringen.

Heimniederlage mit Nachwehen (21.10.2017)

Und jährlich grüßt das Murmeltier ... dachten sich die Ringer aus Leipzig und Großlehna am 21.10.2017 nach der Heimniederlage gegen die KG Pausa/ Plauen III, denn tatsächlich liegt der letzte Erfolg gegen die Vogtländer schon fast sechs lange Jahre zurück. 2017 kommt nach dem 0:28 in Pausa nun eine weitere Pleite dazu, die zunächst mit 8:18 festgeschrieben, dann aber letztlich doch auf 10:14 berichtigt wurde. Was war geschehen? Während die WKG-Ringer kurzfristig umstellen mussten und dabei kein glückliches Händchen bewiesen, konnte die dritte Garde der Gäste auf Verstärkung von oben zurückgreifen. Fabian Nguyen (61 kg) eröffnete mit einem 10:0-Punktsieg, danach musste sich Theo Richter (54 kg) bei seiner Premiere mit 0:16 geschlagen geben. Sven Betschke (130 kg) hatte dann mit 5:9 das Nachsehen, wobei zwei Wertungen gegen ihn nicht rechtens waren. Leider wurden diese Tatsachenentscheidungen nicht gerade gerückt. Mit einem unglaublichen 26:11-Punktsieg brachte Said Omid (57 kg) die WKG wieder in Führung, die Meik Lieber (86 kg) nach einem hart erkämpften 6:5 geringfügig ausbaute. Als sich Maximilian Buch (66 kg) und Tobias Knittel duellierten, schlugen die Wellen hoch. Buch dominierte, aber auch Knittel bekam Punkte - manchmal fragte man sich allerdings, wofür. Buch registrierte das natürlich, gewann auch mit 20:13 und war trotzdem enttäuscht. Weil er nach der Siegerehrung dem Referee nicht sofort die Hand reichte, zückte dieser wegen Kampfrichterbeleidigung die rote Karte und drehte das erkämpfte 2:0 in eine 0:4-Disqualifikationsniederlage um - blankes Entsetzen in der roten Ecke. Statt zwei Zähler für die WKG bekam Pausa unverhofft vier und plötzlich war der "Angstgegner" obenauf. Zu viel für Tom Wuttke (86 kg) und Patrick Drabe (75 kg), die beide verloren. Ein paar Tage und viele, viele Worte später wurde Buch der rechtmäßig erfochtene Sieg zugestanden und die falsche Entscheidung revidiert. Zwar sieht das 10:14 besser als das 8:18 aus, doch verloren ist verloren. Ausgerechnet gegen Plauen ... und täglich grüßt das das Murmeltier.

Großlehna siegt erstmals in Greiz (14.10.2017)

Als durchaus historisch dürfen die Ringer der WKG Leipzig/ Großlehna ihren 14:13-Erfolg in Greiz einordnen, schließlich gewann das Team erstmals seit 2003 in der thüringischen Ringerhochburg. Getrübt wurde der Herbstnachmittag nur durch die Verletzung von Josif Amoev (54 kg), der - mit 6:2 in Führung liegend - aufgeben und im Krankenhaus behandelt werden musste. So waren mindestens zwei eingeplante Punkte und eine Speiche im linken Arm futsch. Selbstredend waren die Gedanken der WKG-Ringer bei ihrem jüngsten Kameraden, doch es musste weitergehen. Alexander Beil (130 kg) schaffte einen 10:7-Punktsieg, Said Omid (57 kg) gewann kampflos, Robert Rieckhoff (98 kg) ließ nur ein 0:4 zu. Fabian Nguyen (61 kg) stand zweimal knapp vor einem Schultersieg, musste sich am Ende mit 10:22 geschlagen geben. Dann aber war Schluss mit lustig: Meik Lieber (86 kg) und Maximilian Buch (66 kg) gewannen vorzeitig mit technischer Überlegenheit und machten den Auswärtssieg perfekt. Deswegen kam in der roten Ecke auch keine Freude auf, als Patrick Drabe (75 kg) geschultert wurde. Da in der Greizer Notaufnahme an diesem Samstag wohl Tag der öffenen Tür war, konnte die siegtrunkene Ringermeute erst in der Nacht gen Heimat starten.

ACHTUNG: nächster Heimkampf am 21.10.2017 in Leipzig - Start 18 UHR!!!

ACHTUNG diesen Samstag, 21.10.2017 findet der Heimkampf in der Sporthalle Leplaystraße 11, 04103 Leipzig statt.

18.00 Uhr kämpft die WKG SAV Leipzig/Großl./KFC II gegen die WKG Pausa/Plauen III

19.30 Uhr kämpft der KFC Leipzig gegen den AC Germania Artern.

Wer schon 18 Uhr in der Halle ist, bezahlt nur einmal 3,-€ Eintritt für beide Kämpfe. Dauerkartenbesitzer können ihre Karte ebenfalls ohne Aufschlag für beide Kämpfe nutzen.

Wir freuen uns auf euer Kommen, in dem Sinne Sport frei.

ACHTUNG: nächster Heimkampf am 30.09.2017 in Leipzig

ACHTUNG diesen Samstag, 30.09.2017 findet der Heimkampf in der Sporthalle Leplaystraße 11, 04103 Leipzig statt.

17.30 Uhr kämpft die WKG SAV Leipzig/Großl./KFC II gegen die WKG Gelenau II/Chemnitz

19.30 Uhr kämpft der KFC Leipzig gegen die KG Frankfurt/O./Eisenh.

Wer schon 17.30Uhr in der Halle ist, bezahlt nur einmal 3,-€ Eintritt für beide Kämpfe. Dauerkartenbesitzer können ihre Karte ebenfalls ohne Aufschlag für beide kämpfe nutzen.

Wir freuen uns auf euer Kommen, in dem Sinne Sport frei.

Kopfschütteln und Schulterklopfen (02.09.2017)

Am vergangenen Samstag hat sich die Wettkampfgemeinschaft Leipzig/ Großlehna in Pausa mit 0:28 die erste Saisonniederlage eingefangen und damit auch die "Pole-Position" abgegeben. Zwar stand schon im Vorfeld fest, dass aufgrund gesundheit- und beruflicher Ausfälle nur sieben Ringer ins Vogtland fahren werden, doch diese sollten beim bisherigen Tabellenschlusslicht weiter auf Punktejagd gehen. Es erschienen aber nur sechs Ringer am Treffpunkt, der Siebente war wie vom Erdboden verschluckt und auch sonst nicht zu erreichen - Teamfähigkeit auf höchstem Niveau und das trotz Zusage. Kopfschüttelnd und pappesatt begab sich das halbe Dutzend auf die Reise, das Wetter passte sich allmählich der Gemütslage an, bei Ankunft regnete es. Auch beim Wiegen machten die WKG-Ringer große Augen und fragten sich leise, ob das wirklich die dritte Mannschaft der Gastgeber war. Schließlich fanden sich Namen auf der Liste, die man sonst in der Bundesliga-Reserve findet. Man nahm es sportlich, schließlich hatte man sich schon selbst besiegt. Trotzdem blieb ein leichter Beigeschmack, denn fast zur gleichen Zeit ließ die zweite Vertretung der Hausherren beim Regionalligaderby im nur 22 km entfernten Greiz das Limit bis 75 kg, 80 kg und 98 kg jeweils unbesetzt. Die in Pausa aktiven Ringer boten den Zuschauern dafür jede Menge, besonders die letzten drei Duelle hatten es in sich. Hier ließ Sven Betschke (98 kg) den 13 Jahre jüngeren und vor allem körperlich überlegenen Felix Kästner recht alt aussehen, schnappte sich ein ums andere Mal das Bein seines ehemaligen Teamkollegen - welcher mit dem freien Stil seine Schwierigkeiten hatte - und gewann verdient mit 10:6 nach Punkten. Unglaublich forsch agierte Roman Chernow (86 kg), der Ludwig Höfer jederzeit beherrschte. In diesem Match hätte sich Höfer zu keiner Zeit über eine Verwarnung beschweren dürfen, doch zu seinem Glück es gab keine einzige. Es war letztlich die fehlende Erfahrung, woran Chernow scheiterte. Er bestimmte den Kampf, er griff an und führte die Aktionen aus, doch Höfer punktete. So hatte Chernow mit 8:10 das Nachsehen, musste sich mit Schulterklopfen zufrieden geben. Falko Schulzendorf (75 kg) setzte mit einem 10:2-Punktsieg den Schlusspunkt und auch hier hatte man nicht das Gefühl, dass die Führung noch einmal wechseln und der Sieger aus der roten Ecke kommen würde. Ganz im Gegenteil, für Schulzendorf war noch mehr möglich. "Ich glaube, wir haben uns hier gut verkauft. Erst recht, wenn man die Ausgangssituation betrachtet" resümierte Betschke, der die Niederlage einzuordnen weiß und vom Grunde her auch nicht überbewertet.

Mattenfüchse lassen Fans in Großlehna jubeln (26.08.2017)

Tabellenführung verteidigt, Fans glücklich gemacht - was will man mehr? Nur eine Woche nach dem unerwarteten Auftaktsieg in Werdau haben die Ringer der Wettkampfgemeinschaft Leipzig/ Großlehna scharf nachgewaschen und den RSV Rotation II klar mit 17:8 besiegt. Entscheidend war, dass Kevin Müller (61 kg/ Schultersieg) sowie Renè Kirsten (98 kg/ 17:0) und Leduan Bach (75 kg/ 16:1) jeweils die Maximalpunktzahl holten, was den Gästen in keinem der acht Duelle gelang. Zudem waren die Hausherren von Anfang an in Führung, was sie Josif Amoev (54 kg/ 16:9) und Sven Betschke (130 kg/ 9:0) zu verdanken hatten. Mit technischen Raffinessen warteten die Ringer diesmal nicht auf, vielmehr lebte die Partie von der Spannung, die sich durch alle Begegnungen zog. So konnten sich die Fans in Großlehna nach langer Zeit mal wieder über einen Erfolg ihrer Lieblinge freuen, bedachten auch Maximilian Buch (66 kg/ 0:9), Meik Lieber (86 kg/ 1:5) und Said Omid (57 kg/ 0:8) für ihren Einsatz mit Beifall.

WKG-Ringer triumphieren in Werdau (19.08.2017)

Mit einem 16:12-Auswärtssieg sind die Ringer der Wettkampfgemeinschaft (WKG) Leipzig/ Großlehna in die Saison 2017 gestartet. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga Mitteldeutschland geht es für die Mattenfüchse nun in der Sachsenliga rund. Für dieses Projekt wurde unter Mithilfe vom KFC Leipzig, der nunmher auch Bestandteil der WKG ist, eine neue Mannschaft zusammengestellt. Für die älteren WKG-Ringer bedeutete das 16:12 beim AC 1897 Werdau das Ende einer fast auf den Tag genau 21-monatigen währenden Durststrecke, denn zuletzt konnte am 21.11.2015 in Auerbach mit 16:15 gewonnen werden. In der Schwerathletikhalle zu Werdau ging es von Anfang an spannend zu, Sven Betschke (130 kg) und Renè Kirsten (98 kg) egalisierten mit ihren technischen Punktsiegen postwendend die Führung der Hausherren. Hier mussten sich Josif Amoev (54 kg) und Said Omid (57 kg) geschlagen geben, hatten sich aber bei ihrer Premiere gut geschlagen. Victor Wejgandt (61 kg) brachte die Gäste mit einem Schultersieg in Führung, die Meik Lieber mit einem 10:0-Punktsieg ausbaute. Matchwinner war der junge Maximilian Buch (66 kg), der gut auf den erfahrenen Andy Klein eingestellt wurde und ihn mit 3:1 besiegte. Im letzten Duell wollte Falko Schulzendorf (75 kg) nach fast zweijähriger Verletzungspause eine erfolgreiche Rückkehr feiern, allein Adrien Nötzold hatte etwas dagegen. Doch das wurmte den mit 34 Jahren ältesten WKG-Ringer nicht, schließlich hatten soeben Jung und Alt gemeinsam die ersten zwei Pluspunkte eingefahren. Am nächsten Samstag kommt es ab 19.30 Uhr in der Schulsporthalle von Großlehna (Schwedenstr. 1) im Duell gegen den RSV Greiz II (16:13 gegen die KG Pausa/ Plauen III) zum Aufeinandertreffen der Auftatksieger.

Ligastart am 19.08.2017

Ansetzung WKG und KFC

Der Beginn der Landesliga Sachsen 2017 steht kurz bevor. Die neue und größeren WKG besteht wie bisher aus dem SAV Leipzig und Großlehna sowie der Reservevertretung des KFC Leipzig. Wir freuen uns, dass wir über den Zusammenschluss eine schlagkräftige Mannschaft für die Landesliga zusammenstellen konnten.

 

Nachfolgend findet Ihr die Ansetzung der WKG (in grau) und der Regionalliga-Mannschaft des KFC Leipzig (in blau). Wie Ihr seht werden zwei Heimkämpfe beim KFC in der Lepleystraße stattfinden und fünf Heimkämpfe - wie gewohnt - in Großlehna. Ob wir dann an den Aufstiegskämpfe teilnehmen werden, wird sich erst noch zeigen. Die Termine sind daher nur erst einmal zur Information mit aufgeführt.

 

Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung zu unseren Kämpfen. -bets

So funktioniert es:

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c/o Ralf Dannhauer

Alte Salzstr. 100

04209 Leipzig

 

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